Übungsfirma

Eine mögliche Antwort auf die Frage nach dem „Sinn des Lernens“

Schülerinnen und Schüler fragen oft „wozu lerne ich dies oder jenes“. Mitarbeiter/innen von Übungsfirmen wissen warum. Die sofortige Umsetzung der Inhalte aus Theoriefächern wird durch die Arbeit in der Übungsfirma gefestigt, neues Wissen durch Lernhandeln hinzugefügt. Vor allem die von den Geschäftspartnern ausgehenden Aktivitäten setzen bei den Schülerinnen und Schüler Lernprozesse in Gang und bewirken ein hohes Maß an Motivation. Der Erwerb von Schlüsselqualifikationen (z. B. Teamfähigkeit, vernetztes Denken, Sprachkompetenz) befähigt die Schülerinnen und Schüler zu beruflicher Mobilität und Flexibilität in der internationalen Arbeits- und Berufswelt.

 

Mehr dazu gibt's auf der Website der ACT-Servicestelle österreichischer Übungsfirmen!

Unsere beiden Übungsfirmen

Was genau macht man in einer Übungsfirma?

  • Übungsfirmen treiben Handel. Sie ein- und verkaufen Produkte oder Dienstleistungen, zahlen Steuern und Abgaben und erledigen alle notwendigen Behördenwege online.
  • Übungsfirmen handeln innerhalb Österreichs und mit dem Ausland. Da können Fremdsprachen trainiert werden und man lernt die Wirtschaftskultur der Geschäftspartner kennen. Weltweit sind zirka 5.000 Übungsfirmen miteinander vernetzt.
  • Übungsfirmen verbinden theoretisches und praktisches Lernen.
  • In Übungsfirmen wird anders gelernt: aktiv und motiviert, eigenverantwortlich und selbstständig. Lehrer/innen ‚unterrichten’ nicht im klassischen Sinn, sie betreuen und coachen.
  • Schülerinnen und Schüler arbeiten ein Jahr lang wie in einem richtigen Betrieb. Jede und jeder hat seine Aufgabe: im Marketing, in der Personalabteilung, im Ein- oder Verkauf, in der Geschäftsführung u. s. w. Man kann sich für eine Abteilung bewerben.
  • Schülerinnen und Schüler arbeiten gemeinsam in kleinen Gruppen.